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Chaos, Verwirrung und so manche Überraschungen

Autor: Alena | Datum: 02 September 2012, 15:40 | Kommentare deaktiviert

Hallo ihr Lieben,

eine gute Woche ist bereits um und es wird Zeit euch mal in die Welt meiner Erlebnisse einzuweihen. Also hier kommt die Zusammenfassung meiner ersten Tage in einem doch so anderen und fremden Land:

Wir sind gut in Dar es salaam gelandet, außer mein Koffer, denn der hatte sich überlegt noch einen Tag länger Amsterdam zu bleiben. Die Tage dort waren gefüllt mit unendlich vielen neuen Eindrücken. Die Menschen hier sind unglaublich gastfreundlich und hilfsbereit. Und ohne die Hilfe und Betreuung von Leah, wären wir in dieser riesigen, chaotischen Stadt verloren gewesen.

Hier ein kurzer Überblick: 4 Stunden Gottesdienst mit einem Chor, wie man ihn sich vorstellt - gewöhnungsbedürftiges Essen - das größte Verkehrschaos, dass ich jemals gesehen habe - überall kleine Stände (Ich hatte das Gefühl, dass die Menschen dort Tag und Nacht hocken, um ihre Waren zu verkaufen.) - Stromausfall - strahlende Sonne - tansanische Musik - tanzende Menschen (Und tanzen bedeutet hier nicht nur das Bein von links nach rechts zu bewegen.) - leckere Früchte - und und und

 Am Dienstag ging es dann los in unsere Einsatzorte. Wir verabschiedeten Lena und machten uns dann auf den Weg nach Lushoto. Das bedeutet ca. 9 Stunden Achterbahnfahrt! Janina und Maren haben dann noch eine Nacht bei mir in Irente geschlafen, bevor erst Janina und dann Maren an ihre Einsatzorte gefahren sind. Hier ist es echt schön und wenn man morgens von der Sonne geweckt wird und die Vorhänge aufzieht, empfängt einen geballte Flut an diversen Grüntönen, die man sich nur vorstellen kann. Die Usambaraberge sind ein echter Traum! Schon allein für diesen Ausblick jeden Tag, hat sich das Jahr schon gelohnt.

Jetzt habe ich noch eine Woche frei bevor die Schule anfängt. Was mache ich nur da? Zum Glück ist Mareike gerade zu Besuch und kann mir den Einstieg erleichtern. (Danke!) Dann habe ich noch Maren für ein paar Tage an der Sekuco besucht und versuche mich jetzt schon mal so gut es geht einzuleben, Menschen und Kultur etwas näher zu kommen, mein Kiswahili auszubauen und mein Heimweh mit ganz viel Ablenkung zu überbrücken, was mir hier gar nicht schwer fällt.

 Also, ihr seht, mir geht es soweit echt gut und ich freue mich darauf euch demnächst mehr von meinen Begegnungen, Fettnäpfchen und anderen Erlebnissen zu berichten.

Tutaonana!

alena